Pressemitteilungen

 

Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Sozialkaufhaus „Stöberstübchen“ in Erftstadt

 

 

Das Deutsche Rote Kreuz eröffnet im Herbst ein kleines Sozialkaufhaus im Herzen von Erftstadt. Angeboten werden Haushaltswaren, Kinderspiele und Gegenstände des täglichen Bedarfs, die aus qualitativ hochwertigen Sachspenden von Mitbürgern stammen. Gut erhaltene Sachspenden werden zu unseren Annahmezeiten gerne direkt im Laden entgegengenommen.

 

Das Angebot des Stöberstübchens richtet sich nicht nur an von Armut bedrohte Personengruppen sondern auch an Alle die das Projekt unterstützen möchten. Zur Auswahl stehen Haushaltswaren, Kinderspiele und Küchenutensilien jeder Art. Und das Ganze zu bezahlbaren Preisen.

 

Ehrenamtliche Mitarbeiter werden das Stöberstübchen betreiben und zu den Öffnungszeiten zur Verfügung stehen. Projektkoordinator Christoph Wiese betont, dass die Erlöse ausschließlich der gemeinnützigen Arbeit des DRK im Rhein-Erft Kreis zugeführt werden. Wiese bittet darum, dieses Sozialprojekt zu unterstützen. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig: Durch die Spende von gebrauchten und gut erhaltenen Sachgütern oder auch durch einen Einkauf im Stöberstübchen. Interessierte ehrenamtliche Mitarbeiter sind bei dem Projekt ebenfalls herzlich willkommen. Was benötigt wird und was nicht erfahren Sie zudem immer aktuell auf unserer Hompage www.drk-rhein-erft.de/drk-vor-ort/stoeberstuebchen. Bitte beachten Sie, dass keine Möbel, große Elektrogeräte, Bücher und Kleidung angenommen werden können.

 

Spenden werden ab dem 11.10.2017 immer Mittwochs von 10 – 12 Uhr angenommen. Der Verkauf eröffnet ab dem 05.12.2017 immer Dienstags von 10 – 12 Uhr.

Das Stöberstübchen liegt in Erftstadt-Lechenich; an der Patria 17 und ist mit der Bushaltestelle „Lechenich an der Patria“ zu erreichen. Parkplätze sind ebenfalls vorhanden.

 

Nähere Informationen erteilt auf Anfrage der DRK-Kreisverband Rhein-Erft e.V., Zeppelinstr. 25, 50126 Bergheim, Christoph Wiese Tel.: 02271/606-137 oder DRK Zentrale: 02271/606-0.

 


 

„Einfach funktionieren – Einfach Erste-Hilfe am Kind“

 

 

„Das sind die Momente in denen man weiß wie wichtig unsere Arbeit ist“ so der Erste-Hilfe Ausbilder René Reiz am Mittagstisch zu mir. Davor hat er mir von seiner Begegnung am Vortag erzählt. „Ein Kursteilnehmer hat mich auf der Straße angesprochen. Gestern ist seine Frau aus dem Koma aufgewacht. Sie lag nach einer Gehirnblutung mehrere Monate im Krankenhaus. Die Frau hat nur überlebt weil schnell Hilfe geleistet wurde. Der Herr war zuerst da und hat seine Frau reanimiert. Der Rettungsdienst kam schnell. Ohne die lebensrettende Erste Hilfe wäre seine Frau heute tot.“

 

Das erinnert mich an ein ähnliches Erlebnis während eines Erste-Hilfe Kurses. Eine ältere Dame kommt in der Pause zu mir. Sie macht alle zwei Jahre ihre Auffrischung in Erster-Hilfe. Ihr ist es wichtig helfen zu können. „Mein 5-jähriger Sohn ist vor meinen Augen einfach umgekippt. Ja und dann habe ich nur noch funktioniert“. Die Dame hat ihren 5-jährigen Sohn reanimiert. Sie hat in diesem Moment alle Gefühle abgeschaltet und alles angewendet was Sie in ihren Kursen gelernt hat. Ihr Sohn ist noch im Rettungswagen wieder zu sich gekommen und erfreut sich bester Gesundheit.

 

Es gibt mit Sicherheit unzählige Beispiele die aufgeführt werden können. Alle zeigen wie wichtig es ist helfen zu können. Das Bildungszentrum des DRK Kreisverband Rhein-Erft e.V. hat sich deswegen zur Aufgabe gemacht 2017 besonders die Erste-Hilfe an Kindern in den Fokus zu rücken. Neben dem klassischen Erste-Hilfe am Kind bieten wir dieses Jahr deshalb zusätzlich Erste-Hilfe für (Groß-) Eltern als Abendlehrgang an und zudem einen Tageskurs Erste-Hilfe am (und mit) Kind. Alle Termine und die Anmeldung können über unsere Homepage: drk-rhein-erft.de/bildungszentrum/erste-hilfe vorgenommen werden. Gerne stehen wir Ihnen auch unter der 02271/6060 zur Verfügung.


 

 

DRK Rhein-Erft e.V. ehrt langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Zum Anlass der Ehrung von Jubilaren hatte der Geschäftsführer, Herr Gunter Glaser und Frau Renate Schander, die Jubilare zu einer Feierstunde und einem gemeinsamen Abendesse eingeladen.

Beide bedankten sich bei den Kolleginnen und Kollegen für das Engagement und die langjährige Treue zum Kreisverband des DRK. Die Heimleiterin Frau Schander und der Vertreter des Betriebsrates, Herr Krauthöfer,  überraschten den Geschäftsführer Herrn Glaser mit einer Urkunde für seine bereits 30 jährige Betriebszugehörigkeit

 

Geehrt wurden Helga Schmitt (15Jahre), Helene Kirchkesner (15), Olga Ochinko (10), Svetlana Halimanchuk (10), Joachim Zock (15), Maria Kathol (25), Sylvia Bobrinski (15),

Inge Fiß (10),  Erika van Cleemput (15),  Denise Brungs (10), Nursen Yürekli (15) und Barbara Schmutzler (20).

 

Bild ( von lins nach rechts ) Renaten Schander,  Helga Schmitt, Helene Kirchkesner, Olga Ochinko, Svetlana Halimanchuk, Joachim Zock, Maria Kathol, Sylvia Bobrinski, Inge Fiß,  Erika van Cleemput,  Gunter Glaser, Denise Brungs, Nursen Yürekli und Barbara Schmutzler.

 


Fachberater der Hilfsorganisationen im Kreis ziehen positive Bilanz

 

 

Nach ca. 25 Einsätzen im letzten Jahr ziehen die Fachberater der Hilfsorganisationen eine positive Bilanz: Das Konzept hat sich bewährt. Seit Herbst 2014 macht eine Führungskraft vom Deutschen Roten Kreuz oder vom Malteser Hilfsdienst rund um die Uhr ehrenamtlich Bereitschaftsdienst. Ihre Aufgabe: Sie berät Kommunen, Feuerwehren und Einsatzleitungen und ist der zentrale Ansprechpartner aller Hilfsorganisationen im Kreis.

 

Alarmiert wird der Fachberater über die Kreisleitstelle des Rhein- Erft- Kreises bei größeren Schadenlagen oder Ereignissen bei denen mit vielen betroffenen Menschen zu rechnen ist. Er koordiniert, im Auftrag der Einsatzleitungen, die Arbeit aller Hilfsorganisationen (JUH,ASB,MHD,DRK). Jeweils eine Woche versieht ein Fachberater seinen Bereitschaftsdienst, dann löst ihn eine andere Führungskraft ab. „Inzwischen haben sich auch die Nachbarn daran gewöhnt, dass ein Auto mit Blaulicht eine Woche vor der Tür steht.“ erzählt einer aus dem Team lächelnd. Denn das Fahrzeug ist in dieser Woche der ständige Begleiter, da der Berater innerhalb 10 Minuten einsatzbereit sein muss.

Zu den bisherigen Einsätzen gehörten größere Unfälle, Bombenräumungen, ein Brand in einer Flüchtlingsunterkunft. Hier wurden die Bewohner in einer Schule die als Unterkunft genutzt wurde drei Tage lang versorgt. Die meisten Einsätze wurden jedoch durch die Flüchtlingssituation im letzten Jahr ausgelöst. Dabei gab es zu Beginn auch Tage an denen bis zu drei Einsätze am Tag gefahren wurden. In den Krisenstäben der Kommunen und bei den Einsatzleitungen vor Ort hat es sich als hilfreich erwiesen, dass der Fachberater die Leistungsfähigkeit und die Möglichkeiten der Hilfsorganisationen kennt und entsprechend beraten kann. Die professionelle und kollegiale Zusammenarbeit vor Ort macht die Bereitschaftswoche immer wieder erfreulich. Ganz besonders möchten sich die Fachberater aber bei den Einsatzkräften von Arbeiter- Samariter- Bund und Johanniter- Unfall- Hilfe, für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Auf Grund von anderen Zusatzaufgaben stellen die beiden Hilfsorganisationen keinen eigenen Fachberater.


 

30 Jahre DRK Handarbeitsgruppe – Stricken für den sozialen Zweck

 

Das DRK Kreisverband Rhein-Erft e.V. leistet Hilfe auf verschiedenste Art und Weise. Nicht nur im direkten Katastrophenschutz oder bei der alltäglichen Versorgung. Seit 30 Jahren gibt es auch eine Handarbeitsgruppe die sich aktiv in der Auslandshilfe betätigt.

 

 

1986 entstand die Idee eine Gruppe zu gründen, die sich wöchentlich zum Handarbeiten trifft. Käthe Metzen, damals DRK-Bereitschaftsführerin Buir/Manheim, lud interessierte Frauen in die DRK Räume im ehemaligen Rathaus Buir ein. Zwei Stunden wurde geplaudert und Erfahrungen in den unterschiedlichsten Strick-, Häkel-, und Sticktechniken ausgetauscht.

Nach einiger Zeit entstand auch in Manheim der Wunsch zur Teilnahme an einem solchen Handarbeitskreis. 1990 gab es dann das erste Treffen im Manheimer Gemeindehaus. Bei Kaffee und Gebäck konnte hier jeder für seinen eigenen Bedarf handarbeiten. Umsiedlung und Alter ließen die Teilnehmerzahl schrumpfen, so dass 2013 hier das letzte Treffen stattfand.

In Buir war inzwischen der Eigenbedarf gedeckt. So entschloss sich die Gruppe für Notleidende in Russland Pullover, Jacken, Schals, Mützen und Strümpfe zu stricken. Für die Herz-Kinderstation eines Krankenhauses in Eritrea entstehen bunte Decken, in die die Kinder bei Entlassung eingewickelt werden. Söckchen in unterschiedlichsten Farben und Größen sorgen für warme Füße im Krankenbett. Leichte helle Pullover gehen auch mit auf die Schiffsreise nach Afrika.

Die wöchentlichen Treffen in fröhlicher Runde in Buir sind auch nach 30 Jahren immer noch beliebt. Die Teilnehmerinnen hoffen  als DRK-Handarbeitsgruppe noch lange diese soziale Arbeit leisten zu können.

 


 

 

Hilfe für Flüchtlinge– Deutsches Rotes Kreuz im Einsatz

 

Hilfe aus Liebe zum Menschen ist ein Motto des Deutschen Roten Kreuzes. Gut 40 Helfer des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Rhein-Erft e.V. betreiben seit Montagmittag zusammen mit den Kollegen der Feuerwehr die Notunterkunft für Flüchtlinge in Kerpen.

 

Das Deutsche Rote Kreuz Rhein Erft e.V. setzt sich schon seit vielen Jahren aktiv in der Flüchtlingshilfe ein. Allein im Bereich des DRK Nordrhein ist das DRK zurzeit in über  25 Städten aktiv. Auch in der aktuellen Lage in Kerpen  ist das Ehrenamt des DRK mit gut 40 Helfern in erster Reihe dabei. Bereits seit Montag den 27.07.2015 haben die Helfer eine Notunterkunft für ca. 130 eintreffende Flüchtlinge aufgebaut. „Nachdem wir die vorhandenen Örtlichkeiten gesichtet haben, wurde ein großer Schlafraum sowie spezielle Räume zum Stillen, Wickeln und für die medizinische Versorgung aufgebaut“ so Christoph Wiese,  ehrenamtlicher Helfer des DRK. „Parallel zur Aufnahme der eintreffenden Personen haben unsere Feldköche damit begonnen frisches Essen für Alle bereit zu stellen“ so Herr Wiese weiter.

 

Wie lange der Einsatz des Deutsche Roten  Kreuzes  in Kerpen noch andauert  ist aktuell nicht abschließend geklärt. Für die eingesetzten Helfer ist jedoch klar, dass Sie ihr Bestes geben um den eintreffenden Flüchtlingen ein geordnetes und Gutes Willkommen zu heißen.

 

 


 

Hilfe für Helfer – Deutsches Rotes Kreuz freut sich über großzügige Materialspende

 

Ob Hochwasser, Evakuierungen bei Bombenfunden, Bränden oder anderen Großschadensereignissen - bei diesen und vielen weiteren Ereignissen steht das Deutsche Rote Kreuz zur Hilfe bereit. Hilfe für die Helfer kam nun von der Firma Pelzer aus Kerpen

Das Deutsche Rote Kreuz Rhein Erft e.V. ist aktiver Part im Katastrophen- und Zivilschutz des gesamten Kreisgebietes, und darüber hinaus. Zur Erleichterung der ehrenamtlichen Arbeit hat die Firma Pelzer dem DRK zwei neue Gabelhubwagen geschenkt. Diese wurden von Herrn Schmale der Firma Pelzer den DRK Vertretern überreicht. „Die Geräte werden das Be- und Entladen unserer Fahrzeuge deutlich vereinfachen und somit unsere Helfer entlasten. Wir möchten unseren herzlichen Dank für diese praktische Spende ausdrücken“ sagte die Kreisbereitschaftsleiterin Michaela Wirtz  bei der Übergabe. „Gerade Zelte bringen ein großes Gewicht auf die Waage und müssen häufig von vier oder mehr Helfern, gleichzeitig getragen werden. Selbst bei größeren Verpflegungseinsätzen sind die DRK Helfer häufig auf Paletten voll mit Lebensmitteln oder Gasflaschen angewiesen die bewegt werden müssen. Dank der Hubwagen werden die Arbeiten deutlich erleichtert werden und die Helfer müssen nichtmehr soviel selber tragen und können sich auf das Helfen selbst konzentrieren.“ so Frau Wirtz weiter.

 

Von links nach rechts: Kreisbereitschaftsleiterin Michaela Wirtz, Herr Schmale der Firma Pelzer, stellvertretende Vorsitzende des DRK Stadtverbandes Kerpen, Wibke Borgolte, stellvertretender Vorsitzender des DRK Rhein- Erft, Rainer Batschkuhn

 


 

Haiti ist noch nicht vergessen

Eine große Sammelaktion der Grundschüler der Bodelschwinghschule in Hürth war ein voller Erfolg.

 

Die Idee und den Werdegang der Aktion schildert eine Schülerin der Kaninchenklasse (3. Und 4. Schuljahr) wie folgt:

Es war in der 6. Stunde. Alle wollten nach Hause, doch eine Schülerin hat noch etwas zu sagen. „Ich möchte den Menschen in Haiti helfen. Wir könnten vielleicht ein Konzert veranstalten.“ An diesem Tag dachte niemand von uns, dass wir es wirklich schaffen würden, ein Konzert zu organisieren. Doch dann wurden Programme und Einladungen getippt. Die ganze Klasse arbeitete mit. Schließlich war es soweit. Alle gaben ihr Bestes. Ende April hörte man in der Bodelschwingh- Schule wunderbare Musik von Flöten, Hörnern, Geige, Posaune und Harfe. Einen Tag später zählten zwei Kinder das gespendete Geld:
389,25 € haben wir durch unser Konzert für Haiti gesammelt!

Frau Münster, die Klassenlehrerin der Kaninchenklasse bestätigte dass die Idee, die gesamte Organisation und die Durchführung des Konzertes allein von den Kindern geleistet wurde. Nur bei der Terminabsprache gab es eine keine Hilfestellung.

Die Klasse beschloss, das gesammelte Geld dem Deutschen Roten Kreuz zu übergeben. Das DRK wird noch viele Jahre in Haiti Aufbauhilfe leisten und ist auch weiterhin auf Spenden angewiesen.

Das DRK Rhein-Erft bedankte sich bei den Kindern für ihren herausragenden Einsatz und überreichte eine Urkunde für das besondere soziale Engagement.

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Sozialverbände für Pflege-Mindestlohn

Im Rhein-Erft-Kreis könnte es bald einen gerechteren Wettbewerb zwischen den Pflegeheimen geben. Damit rechnen Caritas, AWO und das Deutsche Rote Kreuz, nachdem Mindestlöhne für das Pflegepersonal beschlossen wurden.

© obs/DBV-Winterthur Versicherungen


Mit der Lohngrenze sei es nicht mehr möglich, dass Altenheime billige Pflegeplätze anbieten können, weil sie den Mitarbeitern Dumpinglöhne zahlen. Das ist offenbar bisher vor allem bei privaten Pflegeheimen der Fall. Caritas, AWO und DRK würden die Mitarbeiter dagegen schon lange angemessen bezahlen, so Uwe Möcker vom DRK im Kreis - und zwar über den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes.
 
Der neue Mindestlohn für die Mitarbeiter beträgt in Westdeutschland 8,50 Euro pro Stunde. Damit werde der Job im Altenheim finanziell auch wieder für mehr Fachkräfte interessant.
 
-Nachricht vom 26.03.2010-